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Der BDR baut sein Angebot für E-Biker aus

Dem E-Bike kommt zunehmend eine immer größere Bedeutung im Straßenverkehr zu. Es ist in vielen Bevölkerungsschichten inzwischen ein bevorzugtes Fortbewegungsmittel.

Besonders ältere Menschen nutzen gerne E-Bikes. Foto: picture-alliance
Besonders ältere Menschen nutzen gerne E-Bikes. Foto: picture-alliance

 

Sein größeres Gewicht und das höhere Fahrtempo, sein Beschleunigungs- und Bremsverhalten stellen aber auch eine besondere Herausforderung an das fahrerische Können des Nutzers dar. Darauf macht der Bund Deutscher Radfahrer (BDR) aufmerksam.

Der Verband wolle ein sicheres Fahrverhalten und eine damit verbundene Unfallprävention fördern und baue deshalb sein Schulungsangebot für Pedelec-Fahrer aus, heißt es in der Mitteilung. Aufbauend auf dem im Landesverband Württemberg (WRSV) erfolgreich gestarteten Pilotprojekt „Fit for E-Bike“ bildet der BDR Instruktoren aus Radsportvereinen in ganz Deutschland aus.

Die jüngste Schulung von 15 Teilnehmern aus unterschiedlichen Landesverbänden fand jetzt im März im Ausbildungszentrum des BDR in Frankfurt statt; weitere Schulungen zum „Fit for e-Bike Instruktor“ - gegebenenfalls auch auf Länderebene - sind in Planung.

Im Fokus stehe dabei die bundesweite Entwicklung von Fahrsicherheitstraining für die wachsende Zahl der Pedelec-Fahrer, heißt es weiter. Dabei lege Lehrgangsleiter Gundolf Greule einen wesentlichen Akzent auf das Erlernen der Eigenarten des E-Bikes sowie die Schulung der Motorik, bessere Bewegungsabläufe und Verhaltensmuster für einen sicheren Umgang mit dem Ge-rät. Bernd Essert aus Baden war bei der BDR-Modellausbildung dabei und zeigte sich sicher, „das frisch erworbene Know-How kurzfristig in einem Fahrsicherheitstraining umzusetzen“. Klaus Müller und Jens Klüh machen sich gemeinsam für die weitere Umsetzung in Nordrhein-Westfalen stark, und Peter Strähle mit Peter Lambert wollen damit für das MTB-Team im TSV Böhringen neue Interessenten gewinnen.

Peter Koch, Vizepräsident Breitensport im BDR, sagte, dass „mit diesem Ausbildungsprogramm  ein wichtiger Beitrag  zum einem Mehr an Sicherheit im Straßenverkehr geleistet wird“. Auf der anderen Seite erhoffe er sich, „dass die Pedelec-Nutzer näher an die Angebote der Radsportvereine herangeführt werden und durch rege Teilnahme an den dortigen Mitfahrmöglichkeiten die fahrtechnischen Fähigkeiten der E-Biker erheblich verbessert werden können“. Damit vertiefe der BDR seine offene Haltung im Breitensportprogramm, denn bei den bundesweit organisierten Radwanderungen, Radtouren- und Country-Tourenfahrten sei die Teilnahme mit Pedelecs (bis 250 Watt) bereits seit Jahren gegeben.

(Quelle: BDR) - LINK

Rainer Schairer (VP Breitensport im WRSV / Vorstand RSG Zollern-Alb

Mit den steigenden Temperaturen, haben sich nun auch die letzten Bike-Enthusiasten in den Sattel geschwungen. Dabei wird das E-Bike bzw. Pedelec immer beliebter. WRSV-Breitensport-Vizepräsident, Rainer Schairer steht dem Schwarwälder-Bote als Experte zum Thema E-Bike Rede und Antwort.

Am Samstag den 13.05. trafen sich die Gewinner des Preissauschreibens der AOK Baden-Württemberg in Stuttgart am Paul Lange/Shimano Ausbildungszentrum. Mit Fahrsicherheitskursen für Einsteiger und Aufsteiger macht der Württembergische Radsportverband fit fürs ebike

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Württembergischer Radsportverband macht fit fürs eBike

Fahrsicherheitskurse für Einsteiger und Aufsteiger

EBikes „elektrisieren“: Immer mehr Menschen sind in Baden-Württemberg auf Fahrrädern unterwegs, die beim Treten durch Elektromotoren unterstützt werden. Auch viele Senioren schätzen diese neue Mobilität. Doch die Fahrräder mit dem elektrischen Antrieb überfordern offensichtlich viele ihrer Besitzer. Abhilfe schaffen jetzt speziell ausgebildete FIT-FOR-e-BIKE Instruktoren des Württembergischen Radsportverbands (WRSV) in individuellen eBike-Kursen.

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„Die Durchschnittsgeschwindigkeit des eBikes ist einige Kilometer pro Stunde höher und es besitzt einen anderen Schwerpunkt. Außerdem ist das Rad bis zu zehn Kilogramm schwerer. Die zusätzliche Leistung von bis zu 250 Watt wird beim Losfahren und gerade in engen Kurven absolut unterschätzt“, weiß Hans Lutz, der Präsident des WRSV. Darüber hinaus seien die Bremsen häufig sehr viel bissiger als die bisher gewohnten. Dies erfordere grundlegende und erweiterte Kenntnisse im Bereich Radfahren, so Lutz. Der WRSV-Präsident nennt ein weiteres Problem: eBike-Fahrer sind nicht immer, waren aber häufig lange nicht mehr mit dem Rad unterwegs. Die Folgen: Im vergangenen Jahr nahm landesweit die Zahl der Unfälle mit Pedelecs um mehr als 20 Prozent zu und erreichte einen neuen Rekordwert. Von Januar bis November 2016 zählte das Innenministerium Baden-Württemberg 842 Unfälle mit Pedelec-Fahrern. Neun davon endeten tödlich.

Der WRSV sieht sich deshalb als Sicherheits-Kompetenzpartner gefordert. „Es ist höchste Zeit eBiker und Pedelec-Fahrer zu sensibilisieren und qualitativ zu betreuen“, meint Lutz. Deshalb bildet der WRSV jetzt im ganzen Land spezielle Pedelec-Instruktoren aus. Diese „eMobilitäts-Fachberater“ werden künftig individuelle „FIT-FOR-e-BIKE“-Kurse für Einsteiger und Aufsteiger leiten. Sie vermitteln Grundwissen rund ums eBike, geben Tipps, wie man Unfälle und Verletzungen vermeidet und schulen die Teilnehmer in Fahrtechnik- und Fahrsicherheit. „Radfahrer benötigen motorische Grundfertigkeiten, damit das Zusammenspiel von Mensch und Technik auch funktioniert. Es ist kein Geheimnis: Der motorisch bessere Radfahrer ist auch der bessere Verkehrsteilnehmer“, so WRSV-Präsident Lutz.

Mit Aktionstagen beim Fachhandel möchten wir unser Programm noch bekannter machen. Der WRSV bietet hierzu ein breites Equipment und die notwendigen Begleitunterlagen an. Es sollen Kontakte zu Endkunden aufgebaut werden und damit auch potentielle Neumitglieder gewonnen werden.

Auch in der Gesundheitsförderung und dem Arbeitsschutz wird das Pedelec in den kommenden Jahren nicht mehr wegzudenken sein. Professionelle Angebote dazu möchten wir verstärkt mit unserem Partner AOK umsetzen und anbieten.

Sehr erfolgreich sind unsere bisherigen Aus- und Fortbildungen in dieser Thematik gebucht. Im Januar und Anfang Februar wurden Vereinstrainer als auch Fachhändler an der Paul Lange Akademie fortgebildet. Die große Nachfrage möchten wir zukünftig auch weiter dezentral sicherstellen. Falls dazu weiter Informationen notwendig sind bitte direkt an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Informationen zu den „FIT-FOR-e-BIKE“-Fahrsicherheitskursen samt Schutzpaket aus Haftpflicht-, Unfall- und Rechtsschutz-Versicherung gibt es unter www.fit-for-ebike.de im Internet oder beim Württembergischen Radsportverband. Die Radexperten sind per Telefon 0711 954 69 718, Telefax 0711 954 69 77 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichbar.

Am letzten Wochenende im Februar haben 25 neue Pedelec Instruktoren ihre beiden Ausbildungstage in Stuttgart absolviert. Im neuen Schulungszentrum bei Paul Lange Shimano liegen Teststrecke und beste Lehr-Lernbedingungen dicht zusammen.
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