Vom 02.-04.10.2015 finden in Furtwangen gleich zwei tolle Veranstaltungen statt. Im Rahmen des U13 & U15 Fahrtechnikcamps bietet der BDR eine Trainerfortbildung mit dem Schwerpunkt "Fahrtechnik für Kinder und Jugendliche". Eine tolle Gelegenheit für alle Trainer und Multiplikatoren, neues Praxiswissen zu erwerben und direkt an den Athleten unter professioneller Betreuung anzuwenden. Plätze stehen noch kurzfristig zur Verfügung.

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Mehr Informationen zum Fahrtechnikcamp finden Sie hier.

Mehr Informationen zur Trainerfortbildung finden Sie hier.

(Text: Benjamin Schenk)

 

Im wunderschönen Hochengandin - quasi an der Quelle der Trails -, fand in der vergangenen Woche (25.07.-01.08.15) der Grundlehrgang zur Trainer C - MTB-Guide Ausbildung statt.

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Abschnitt des wunderschönen Suvretta Loops #1

Lehrreferent Benjamin Schenk erarbeitete zum Start der Ausbildung gemeinsam mit den Teilnehmern die theoretischen Grundlagen und bot darüber hinaus die ersten praktischen Erfahrungen. Diese intensiven Einheiten bildeten das Rüstzeug für die kommenden Tage und der weiteren Ausbildung zum MTB-Guide. Das Referentenduo Stefan Mellone und Julian Steinbach bereitete im Anschluss die zehn Teilnehmer/innen in intensiven Fahrtechnikeinheiten, auf den Einsatz auf den umliegenden hochalpinen Trails vor. Tourenplanung, Tourengestaltung, Navigation, Risiko- und Notfallmanagement wurden dabei von der Theorie ins praktische umgesetzt - stets in traumhafter Alpenkulisse und bei besten Bedingungen. 

Nach einem gründlichen Bike-Check ging es an die Praxis. Bei der Fahrtechnik wurde das Hauptaugenmerk auf die tourenrelevanten Techniken gelegt. Bremsen und Kurvenfahrweisen, das Überfahren von Hindernissen und Bunny Hop wurden in methodischen Reihen vemittelt.

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Suvretta Loop #2

Da es sich um eine Multiplikatorenschulung handelt, wurden gleichzeitig Vermittlungstechniken, Rhetorik, Trainerverhalten und die positive Rede geschult. Inhalte, die vertiefend im Aufbaulehrgang behandelt werden.

Ein besonderes Schmankerl bot uns Dr. Dietmar Lüchtenberg von der Uni Konstanz. Der Dozent vom Sportwissenschaftlichen Institut und Referent des WRSV, war parallel mit seinem Schwerpunktfach "Mountainbike" im Oberengadin. Er bot den Teilnehmern einen umfangreichen Einblick ins Thema Hypoxie und darüber hinaus ein Extra Schrauberworkshop mit drei Stationen, an denen Steuerlager, Innenlager und weitere Anbauteile gewartet werden konnten. Eine tolle Ergänzung wie die Teilnehmer berichteten.   

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Bilder, die in Erinnerung bleiben werden...

Eine weitere Besonderheit des Lehrgangs war die Fahrtechnikschulung auf den Flowtrail Corviglia (3,7km, 500hm), welcher 5 Mal abgefahren wurde. Für den Uphill griffen die Teilnehmer auf die Standseilbahn zurück, um Kondition und Konzentration für die Abfahrt zu verwenden. In den zahlreichen Kurven perfektionierten die Bikeguideanwärter ihre Kurventechnik und hatten auch noch einen riesen Spaß dabei. Die Vermittlungskompetenz wurde dabei ebenso gezielt gefordert und thematisiert.

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Kurventechnik „Drücken“ auf dem Flowtrail Corviglia

Der wellige Trail bietet mit seinen perfekt gebauten Kurven das ideale Terrain dafür. Die Referenten Julian Steinbach und Stefan Mellone gaben den Teilnehmern direktes Feedback, indem sie hinter ihnen fuhren und Korrekturangaben machten. Unterstützt wurden sie dabei von Anwärter Tom Hezinger, der eine eigene Mountainbikeschule in Stuttgart betreibt. Das Betreuungsverhältnis war so ideal und sicherte jeden maximalen Lernerfolg. Jeder Teilnehmer wurde auf einer Abfahrt von einem Trainer begleitet.

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Suvretta Loop #3

Nach diesen Grundlagen ging es auf Tour durch die St. Moritzer Hausberge. Das erste Highlight waren die Tour durch das Val Bever (Suvretta Loop), bei der zuerst der Anstieg auf den Piz Nair zu bewältigen war und dann die Abfahrt durch eines der schönsten Täler der Alpen genossen wurde. Auf den Trails (bis S2) zeigten die Teilnehmer was sie zuvor gelernt hatten und perfektionierten diese Fähigkeiten.

 

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Tom genießt den Flow im Val Bever

Tags drauf folgte der nächste Höhepunkt, die Tour „Bernina Freeride“ hoch zu Berninapass und Lago Bianco. Der Ausblick auf der Morteratschgletscher war der erste landschaftliche Höhepunkt dieser Tour. Am Lago Bianco bot sich der nächste Augenschmaus, der vom Ausblick ins Tal nach Poschiavio getoppt wurde. Die Abfahrt hatte es in sich. Ein nicht enden wollender Freeridetrail zauberte den Anwärtern ein breites Grinsen auf die Gesichter. Beim Eis in der City von Poschiavo fachsimplenten die Teilnehmer über die angewandten Techniken.

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Morteratgletscher

Der nun folgende Anstieg wurde mit der rhätischen Bahn bewältigt, eine weitere Besonderheit. Die Zugfahrt dauert 45 Minuten, auf der 20km und 1200hm zurückgelegt werden. Die Ausblicke werden den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.

 

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Bernina Express an der Alp Grüm

Die Abfahrt vom Berninapass zurück nach Pontresina erfolgte über einen wiederum endlos erscheinenden, extrem flowigen Singletrail, der sich am Hang entlang schlängelt. Der griffige Boden würzte diesen Downhill mit einer gesunden Portion Grip – ein enormer Spaßfaktor.

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Perfekte Bedingungen für einen nahezu perfekten Tag

Unten in Pontresina angekommen nutzten die Anwärter die Gelegenheit den örtlichen Pumptrack zu befahren. Solch große Anlagen gibt es in Deutschland bisher leider kaum, weswegen dieser Besuch für große Augen sorgte. Niemand hatte bisher einen solchen Parcours live gesehen oder gar befahren. Wiederum allseits breites Grinsen… 

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Jürgen auf dem Pumptrack in Pontresina

Nach einer abschließenden Theorieeinheit am Samstagvormittag fuhren die Teilnehmer glücklich und zufrieden nach Hause, mit zahlreichen bleibenden Eindrücken und viel Gelerntem im Gepäck.

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Zufriedene Teilnehmer nach einem überragenden Beginn der MTB-Guide Ausbildung

Unser Fazit nach einer intensiven Woche im Oberengadin kann nur lauten - überragend! Hoher Spaßfaktor gepaart mit maximalen Lernerfolg der Teilnehmer. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen in Albstadt.

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Auch das Lehrteam (v.l. Stefan Mellone, Benjamin Schenk und Julian Steinbach) hatte sichtlich Spaß beim erfolgreichen Grundlehrgang in La Punt

(Text / Fotos: Julian Steinbach, Benjamin Schenk / Julian Steinbach Teilnehmer GL MTB-Guide) 

Für alle Interessenten - es gibt einen weiteren Grundlehrgang zur MTB-Guide Ausbildung. Wir starten - in nicht ganz so spektakulärer, jedoch nicht weniger geeigneter Kulisse - vom 12.-16.10 an der Landessportschule in Steinbach. Mehr Informationen und die Ausschreibung finden Sie hier.

 

 

 

 

Bürserberg - Am Wochenende 17.-19.7 fand im Brandnertal, Österreich, der Lehrgang „Alpine Fahrtechnik und Trails“ statt. Das Hotel Dunza, am Hausberg Tschengla, direkt angrenzend an den Bikepark Brandnertal gelegen, bot die perfekte Basis für unsere Vorhaben. Der Freitag startete mit einer Fahrtechnikeinheit. Als Basics für Ausfahrten in alpinem Gelände standen die richtige Brems- und Kurventechnik auf dem Programm. Die 7 Teilnehmer, von denen 4 erfahrenen Skilehrer waren, erwiesen sich als besonders talentiert. Sie setzten die Anleitung beinahe eins zu eins um. So konnte dann auch guten Gewissens auf Tour gegangen werden. Als Einrollrunde nutzen wir die Loischkopftour, 13km, 650hm. Der Ausblick auf Schesaplana und die Zimba belohnten die Mühen des Aufstiegs. Flowige Wiesentrails und die blaue Abfahrt des Bikeparks sorgten auf dem Rückweg für grinsende Gesichter bei allen Teilnehmern.

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Samstags sorgten Bikeguideanwärter Martin Fischer und Co-Guide Roland Hundt mit ihrer selbst gestalteten Tour zur Palüdhütte für Begeisterung. Die Tour, die alles beinhaltete was eine zünftige Alpentour so ausmacht, war ein echtes Erlebnis. Die Aussicht von der Palüdhütte, die einsamen Almen an der Inneren Palüdhütte, die Abfahrt von dieser und das Joghurteis der Parpfienzalpe aus eigener Herstellung, alles echte Highlights.

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Verschnaufspause nach vielen Höhenmetern 

Die Abschlusstour am Sonntag führte herunter Richtung Nenzing um dann auf halber Höhe ins benachbarte Tal abzubiegen. Der Anstieg von 1000 Höhenmetern am Stück ließ sich dank seiner stets moderaten Steigung sehr gut pedalieren und der Ausblick auf die umliegenden Berge, den Wasserfall und die Almen entschädigten für die Anstrengung. Die Einkehr auf die einsam gelegene Valscherina-Hütte war ebenfalls ein Erlebnis. „Hier oben steht die Welt.“ Lautete die Aussage eines Skilehrers. Für den gebührenden Abschiedsgenuss sorgte ein wunderbarer Wiesentrail, gespickt mit einigen nicht zu kniffligen Passagen, der die 500 Höhenmeter Abfahrt zurück zum Hotel versüßte.

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Malerische Trails in einer traumhaften Kulisse

Auch hier konnte Martin Fischer seine im aktuellen Bikeguidekurs erworbenen Fähigkeiten unter Beweis stellen. Die Art und Weise seines Guidings und dabei besonders die  fürsorgliche Art einen der Teilnehmer, der wenig Erfahrung auf Trails hatte, die letzte Abfahrt herunter zu geleiten, zeigten Referent Julian Steinbach dass seine Bemühungen durchweg Früchte tragen.

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Das obligatorische Gruppenfoto mit ansehlichen Hintergrund

(Text / Fotos: Julian Steinbach)


Albstadt - ebenfalls vergangenes Wochenende (17.-19.07.) lief der erste Teil der Trainer D Zertifizierung mit dem Schwerpunkt "Kinder- und Schülertraining". Innerhalb dieser Zertifizierung werden sämtliche Grundlagen für ein alterspezifisches und Zielgruppengerechtes Training mit Kindern und Jugendlichen vermittelt. In diesem Jahr stand und steht uns hierfür Harry Lipp als Experte in diesem Bereich zur Verfügung. Als Sportlehrer und Verantwortlicher für die Bike-AG an der IGH in Heidelberg, kann er den Teilnehmern ein sehr umfangreiches Fachwissen rund um die Thematik "MTB-Kinder und Schülertraining" bieten.

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Bremsübungen neben der WC Strecke in Albstadt

Die Praxis stand an den drei Tagen rund um Albstadt eindeutig im Vordergrund. Ob Grundlagen des Bewegungslernen, Fahrtechnik oder die Entwicklungsstufen von Kinder und Jugendliche - sämtliche Themen der Theorie fanden einen noch größeren Umfang in der Praxis. 

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Enge Kurve im Downhill 

Besonders bei den Grundlagen der Methodik und Didaktik machte sich der hohe praktische Anteil - hinsichtlich des Lernerfolgs der Teilnehmer - sehr positiv Bemerkbar.

Wir freuen uns auf das abschließenende zweite Modul am kommenden Wochenende in Albstadt. 

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Darf nicht fehlen - Koordinationsübungen auf dem Kunstrasenplatz 

Text / Fotos: Benjamin Schenk / Harry Lipp)

Vom 9.-12.7. fand in Saalbach-Hinterglemm der fulminante Gravity-Lehrgang des WRSV - das Singletrail- und Freeridecamp 2015 - statt. Die 19 TeilnehmerInnen und das dreiköpfige WRSV-Team fanden perfekte Bedingungen vor. Übernachtet wurde im Bike-Hotel Wiesnegg, welches einen kleinen aber absolut feinen Saunabereich und einen eigenen Badeteich bietet.

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Kurventechnik mit ansehlichen Panorama 

Mittig zwischen den vier im Sommer betriebenen Seilbahnen gelegen, stellte es den perfekten Ausgangspunkt für unsere Touren dar.
Das Teilnehmerfeld bestand aus acht Trainern - die das Camp zur Lizenzverlängerung nutzten -, fünf Bikeguideanwärtern des aktuellen Lehrgangs sowie drei Teilnehmern, die ein aufregendes und lehrreiches MTB-Wochenende erleben wollten.

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Kurventechnik mit Anlieger

Nach einer Begrüßungs- und Vorstellungsrunde am Donnerstag ordneten die Teilnehmer sich in drei Leistungsgruppen (Einsteiger, Fortgeschrittene, Cracks) ein, in denen die ersten drei bis vier Abfahrten des Events absolviert wurden. Die Guides Holger Schönleber und Lutz Burbach, sowie Guide und Referent Julian Steinbach führten die drei Gruppen mit Unterstützung der Bikeguideanwärter über die Trails der Umgebung. Lockeres Einrollen war angesagt. Auf Milka-Line, Blue-Line, Z-Line und Hacklbergtrail genossen alle den Flow, das Panorama und das wunderbare Wetter.

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Einweisung und im Anschluss Fahrtechniktraining auf dem in der nähe gelegenen Pumptrack

Abends ging es für die Bikeguideanwärter an die Arbeit, die Planung des nächsten Tages. Wieder in drei Gruppen aufgeteilt erarbeiteten sie Techniktraining und Touren für die Teilnehmer, nach Levels sortiert. Die Techniken zum Droppen und der sportlichen Kurvenfahrweise standen auf dem Programm, sowie die Festigung des Erlernten auf den umliegenden Trails in Form einer dem Leistungslevel entsprechenden Tour mit Liftunterstützung.

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Der perfekte Drop?

Voller Vertrauen in die Fähigkeiten seiner Schüler konnte Referent Julian Steinbach seinen für alle Fälle erarbeiteten Plan B in der Tasche stecken lassen. Mit minimaler Unterstützung entwickelten die Guides in spe ein Programm, das bei seiner Vorstellung am nächsten Morgen für allgemeine Begeisterung sorgte.

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Fürs Foto - weniger Abstand als gelehrt ;-) 

Nach dem Frühstück ging es gemeinsam los zum Fahrtechnikgelände westlich von Hinterglemm, ca. acht Bikeminuten vom Hotel entfernt. Dort wurden die Schulungen dem Level entsprechend gruppiert durchgeführt. Auf der nachfolgenden Tour wurden die Techniken in Sektionstrainings weiter entwickelt und verfeinert.

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Enge Serpentine im Downhill

Bei bestem Wetter genossen alle die perfekte Infrastruktur. Nur wenige Höhenmeter müssen mit Muskelkraft überwunden werden. So konnte die volle Aufmerksamkeit auf die Abfahrt gelegt werden. Die zahlreichen Trails im Glemmtal bieten für jeden den passenden Anspruch. Von der Flowtrail ähnliche Milkaline bis zum technischen Leckerbissen „Bergstadl-Trail“, hier erfüllen sich Bikerträume. Abends fanden sich alle Teilnehmer erledigt aber glücklich im Hotel ein. Badeteich und Sauna boten nun einen passenden Abschluss der sportlichen Aktivitäten des Tages. 

Für die Guideanwärter stand nun wieder die Planung des nächsten Tages an. Damit sie möglichst viel Erfahrung sammeln und unterschiedliche Level guiden lernen, wechselten sie täglich die Gruppen.

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Steininge und verblockte Passage

Am Samstagmorgen, wieder gemeinsam auf dem Fahrtechnikgelände, wurden „Hinterrad versetzen“ und springen geschult. Unterstützt vom WRSV-Team und mit einer dem Level entsprechend angepassten Methodik vermittelten die Guides die Techniken, die wiederum auf der anschließenden Tour praktiziert wurden. Einige tausend Tiefenmeter später trafen wieder lauter glückliche Gesichter im Hotel ein um den Abend genüsslich ausklingen zu lassen und das Erlebte zu reflektieren.

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Extrem steiles Gefälle verlangte auch den Cracks einiges ab

Für den Sonntag stand ein Trailwunschkonzert auf dem Programm: Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit seine zwei Lieblingstrails zu wählen. Diese wurden dann zu bestimmten Uhrzeiten, ähnlich einem Busfahrplan, von Guides besetzt. So hatten die Teilnehmer die Freiheit sich ihre Abschlusstour selbst zusammen zu stellen.

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Auch mal posen

in den Feedbacks besonders positiv hervorgehoben wurde die Flexibilität und die Möglichkeit, sich täglich nach Vorstellung des Tagesprogramms neu einzugruppieren. So konnte nach Lust und Tagesform gewählt werden. Die Gruppen wiesen dadurch eine hohe Homogenität auf. Niemand wurde unter- oder überfordert. Und wenn ein erfahrener Biker - der schon Monate in Whistler verbracht hat - sagt: „…das waren mit die schönsten Biketage meines Lebens“, dann haben wir vieles richtig gemacht.

Das grandiose Camp schreit regelrecht nach einer Wiederholung. In 2016 werden wir wiederkommen - mit Videoanalyse und noch besser.

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Glückliche Teilnehmer und Guides nach dem Singletrail- und Freeridecamp

(Text / Fotos: Benjamin Schenk, Julian Steinbach / Julian Steinbach) 

Albstadt – 18 glückliche Schüler bekamen am vergangenen Freitag (22.06.) Ihr Schülermentoren-Zertifikat überreicht. Der zweite Teil (20.-22.05) der Ausbildung versprach erneut viel Abwechslung und jede Menge Praxis.


Zunächst stand am Mittwoch das Thema Ernährung im Mittelpunkt. Dr. Wolfgang Friedrich erklärte den Schülern ausführlich wichtige Zusammenhänge zwischen Ernährung, Gesundheit und Leistungsfähigkeit. Im Anschluss wurden zwei Lehrproben in der Halle präsentiert. Neben einem alternativen Kräftigungsprogramm mit koordinativen Anspruch, galt es ein Warm-Up und Cool-Down Programm vorzustellen. Der Tag endete mit einem Workshop zum Thema „Kompetenzen und Einsatzmöglichkeiten eines Schülermentors“.

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Die MTB-spezifischen Lehrproben folgten am Donnerstagmorgen. Die Theorie und Praxis des Fahrtechniktrainings stand im Anschluss auf dem Plan. Die Weltcupstrecke in Albstadt bot einen anspruchsvollen Rahmen für die Praxis. Ob Uphill oder Downhill Fahrtechniken, Hindernisse überwinden oder anfahren im steilen Gelände - es wurde einiges abverlangt. Der Tag endete mit Theorie zum Radsporttraining.

Einen grandiosen Abschluss fand die2015er Schülermentorenausbildung mit einer tollen Ausfahrt bei schönstem Wetter, unter naturkundlichen Aspekten mit dem Schwerpunkt „Naturbewusstes Biken“. Rund 2,5 Stunden ging es auf der Zollernalb hoch und runter, wunderschöne Panoramablicke und Erläuterungen zur Flora und Fauna inklusive.

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Insgesamt zeigten die Schülermentoren in den sechs Tagen der Ausbildung ansprechende, tolle Leistungen. Das Engagement und die Disziplin der Mentoren trugen dazu bei, dass die diesjährige Ausbildung trotz einiger Unwägbarkeiten - wie der spontane Bahnstreik –, ein großer Erfolg war. Auch die Referenten Axel Hauser, Jochen Lessau und Benjamin Schenk zogen ein sehr positives Fazit - Axel Hauser:„Das Ziel unserer Mentorenausbildung - das Erlernen der sportlichen Betreuung von Mitschülerinnen und –schülern - wurde voll und ganz erreicht. Es freut mich sehr, wenn sich die frisch gebackenen Mentoren mit dem neu gewonnen Wissen in den Schulen einbringen und engagieren." Dem schließen wir uns gerne an.

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Wir sind schon jetzt in freudiger Erwartung auf die 2016er Schülermentorenausbildung.

(Text/Fotos: Benjamin Schenk) 

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