Die württembergischen Bahnsport-Termine im Radstadion Öschelbronn

 

- Sommerbahn-Cup (everclean) Öschelbronn (siehe RSV-Link unten)

 

 - Internationale Vier-Bahnen-Tournee oder mal Drei-Bahnen oder mal nur zwei (siehe RSV-Link unten)

 

- zudem finden jeweils im Wechsel mit Baden die offene Ba-Wü-Bahn/Omnium/ Nachwuchs-Meisterschaften statt.


- Aktion Steilkurve

Fest der "Aktion Hilfe für Kinder" mit Tandemfahren

(gehandicapte Jungs und Mädels lassen sich auf der Bahn und mit erfahrenen Tandempiloten den Wind um die Ohren fegen

Kontakt: E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

Weitere Infos unter: Aktion Steilkurve

 

- nach über 20 Austragungen des Bahnmarathons in Öschelbronn "1001 Runde" liegt die Veranstaltung auf der Warteschleife.

 

 

mehr Infos aus und vom Öschelbronner Bahnstadion: RSV Öschelbronn

 

Bahnsport beim WRSV

Der Bahnradsport ist und war schon früher ein wichtiger Aspekt in der Ausbildung des Radsport-Nachwuchses und im Radrennsport des WRSV im allgemeinen.

In den über sechzig Jahren des württembergischen Radsportverbandes holten etliche  Athleten und Athletinnen zahlreiche nationale und internationale Titel und Medaillen: angefangen in den Fünfzigern des letzten Jahrhunderts mit Fritz Baitinger und den Kienle-Brüdern, später Pit Glemser und Eugen Wondratsch, weiter über Karl Link, der 1964 Olympiagold in der Mannschaftsverfolgung in Tokio holte, bis hin zu den glänzenden Erfolgen in den Siebzigern und den Olympischen-Goldmedaillen des legendären "Kilian-Vierers" mit württembergischen Besetzungen. 1972 sprintete Jürgen Colombo in München zum Vierer-Gold. Geradezu Glamour brachte das Gold von Montreal 1976 ins Ländle. Die Gold-Fahrer, der gebürtige Stuttgarter Hans Lutz, Gregor Braun, Günther Schumacher und Peter Vonhof gratulierten damals anständig und feierlich ihrem berühmt-berüchtigtem Trainer-Fuchs Gustav Kilian zum Erfolg.

"Der Bahnradsport wurde zur erfolgreichsten olympischen Sportart in der Region Stuttgart", heißt es etwa in der Festschrift zu "50 Jahre WRSV". Dafür stehen - neben anderen - auch Fahrer wie Michael Glöckner, Andreas Walzer, Uwe Messerschmidt, Reinhard Alber (allesamt Lizenzhalter beim Stuttgarter Sportclub, der RSG Böblingen und der LG Stuttgart), die ebenfalls Olympische Medaillen holten und bei schwäbischen Vereinen Lizenzhalter waren. (Die Liste der Top-Bahnfahrer ließe sich weiter ausführen - nicht unerwähnt bleiben sollten die Sechstagefahrer Gerd Dörich und Markus Hess oder auch aktuell Leif Lampater).

Der Weg ist zwar das Ziel, aber das Ziel führt für den gegenwärtigen Nachwuchs des WRSV ebenfalls zu den international bestbesetzten Großereignissen wie zunächst zu den Nachwuchs-Weltmeisterschaften oder -  sobald die Jungs und Mädels bei der Elite angekommen sind - auch zu den Olympischen Spielen.

Foto: Junioren-WM Glasgow 2013: Vierte im Madison - links Mark Jurczyk, rechts Sven Reutter/Fotograf John Hewat,GB

Zwei, die es zur Junioren-Weltmeisterschaft 2013 geschafft haben: Marc Jurczyk (RSG Böblingen) und Sven Reutter (RV Märchensee Wendelsheim).

2014 holte sich Marc Jurczyk, der später als Profi bei Team Erdgas unter Vertrag steht, zusammen mit Manuel Porzner (Ansbach) die Madison-Silbermedaille bei der Junioren-WM in Seoul.

 

Auch in den weiblichen Klassen ist man erfolgreich. Laura Süßemilch und Sofie Mangertseder nahmen 2014 an den Weltmeisterschaften in Seoul teil.

DM-Ausbeute der weiblichen Klassen 2013/Foto Banfi

Franziska Brauße (WNT-ROTOR Pro Cycling/RSV Öschelbronn/TSV Betzingen) sicherte sich den Europameistertitel Bahn 2019 in der Einerverfolgung der Frauen-Elite.

Waren in den Fünziger Jahren noch Rennen auf den Aschenbahnen das Landes der Hit, versanken diese später im Staub und im Nichts.

 

Aschenbahn Schwenningen

Dafür war die Bahn in Stuttgart gefragt. Das 333,33 Meter lange Holzoval beim damaligen Neckarstadion blieb unbedacht. Viele Renn-und Trainingstage fielen dem Wetter zum Opfer. Später zog man in die Stuttgarter Hanns-Martin-Schleyerhalle um (das ursprüngliche Gelände wurde für andersweitige Baumaßnahmen (Daimlergelände) benötigt). Die Umsiedlung war ein Glücksfall - die Nutzungsrechte mussten jedoch erstritten werden. Das Bahneröffnungsrennen fand am 23.September 1983 statt und - erstmals wieder seit 1933 - wurde im Januar 1984 ein Sechs-Tage-Rennen in Stuttgart veranstaltet: Die "Hofbräu-6-Tage", vom radsportverrückten Winfried Holtmann ins Leben gerufen, die Jahre lang ein bestens besuchtes Radsportspektakel in der Landeshauptstadt war und zum letzten Mal 2008 stattfand. Auch Bahn-Weltmeisterschaften wurden auf der 285 Meter-Bahn ausgetragen.

Das Holz der alten Freiluft-Radrennbahn vom Neckar bekam dagegen eine neue Bestimmung. Wieder verwendbare Teile wurden in Öschelbronn zum Bau der dortigen Radrennbahn genutzt. Bauherr war der Württembergische Radsportverband. Zwischenzeitlich wurde auch dort das alte, morsch gewordene Holz gegen neue Planken ersetzt. Das "Velodrom" mit seiner 200 Meter langen und 42° steilen Bahn wird seither auch als Lehrgangsstätte für den Verbandsnachwuchs genutzt. Öschelbronn ist die einzige Radrennbahn im Bereich des WRSV.

Dort findet jährlich die Serie um den Sommerbahn-Cup statt oder das internationale, längste Bahnrennen der Welt, die "1001 Runde".

 

Auch die 2er-DM machte Station. Alle zwei Jahre werden im Wechsel mit den badischen Kollegen die baden-württembergischen Meisterschaften ausgerichtet. Ein Highlight ist zudem das Rennen im Rahmen der "Drei-Bahnen-Tournee" mit Weltmeistern und Olympiasiegern. Ein Leckerbissen für  jeden Radsportfan.

Auch Ärzte trugen bereits ihre eigenen Meisterschaften bei den sehr  aktiven Öschelbronnern aus.

Bahnradsport-Impressionen Radstadion Öschelbronn und WRSV-Fahrerin bei der Deutsche Meisterschaft 2013

 

Link mit Informationen zu internationalen Bahnradsport

 

 

 

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